Visionsbars sind spezielle Räume im Kino in der DDR, die vom eigentlichen Kinosaal durch

eine Glasscheibe abgetrennt sind. Hier kann man wie in einer Bar sitzen, kleine Speisen und Getränke konsumieren und zugleich den Film durch die Glasscheibe im Kinosaal miterleben. Mit dem Konzept, das heimische Wohnzimmer an einen öffentlichen Ort zu bringen, versuchte man Ende der 1960er Jahre das Kino als Raum der gemeinsamen Freizeitgestaltung wieder attraktiv zu machen.